Unternehmensfreiwilligenarbeit ist ein von Unternehmen organisiertes Programm, das es Mitarbeitern ermöglicht, sich während oder außerhalb der Arbeitszeit – einzeln oder im Team – für gemeinnützige Organisationen und lokale Projekte zu engagieren.
Bei ordnungsgemäßer Umsetzung verbindet das System eine übersichtliche Auflistung von Möglichkeiten mit einer einfachen Anmeldung und Zeiterfassung, sodass die Teilnahme und die Wirkung gemessen und nicht nur geschätzt werden können.
Unter dem Begriff „Corporate Volunteering“ versteht man die Mobilisierung von Mitarbeitern durch ein Unternehmen, damit diese ihre Zeit und ihre Fähigkeiten für gemeinnützige Zwecke einsetzen, wobei der Arbeitgeber den Rahmen, die Zeit, die Möglichkeiten und häufig auch Anreize bereitstellt. Es handelt sich dabei um die ehrenamtliche Dimension der sozialen Verantwortung von Unternehmen.
Unter „Corporate Volunteering“ versteht man, dass Mitarbeiter ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen; „Corporate Giving“ bezeichnet die Bereitstellung von Geld oder Sachspenden. Im ersten Fall werden Arbeitsleistungen gespendet, im zweiten Fall Ressourcen. Viele Unternehmen betreiben beides und verknüpfen diese Aktivitäten durch Mechanismen wie Fördermittel für ehrenamtliches Engagement.
Zu den gängigen Formaten zählen kompetenzbasiertes ehrenamtliches Engagement, ehrenamtliche Teamarbeit, virtuelles ehrenamtliches Engagement und die Mitarbeit in Vorständen, unterstützt durch Fördermaßnahmen wie Freistellungen für ehrenamtliche Tätigkeiten und Fördermittel für ehrenamtliches Engagement. Jede dieser Formen eignet sich für eine andere Art des Engagements und ein anderes Maß an Mitarbeiterbeteiligung.
Denn vereinzelte, nicht dokumentierte ehrenamtliche Tätigkeiten lassen sich weder messen noch fördern noch nachweisen. Durch die Erfassung der Teilnahme und der geleisteten Stunden kann ein Unternehmen das Engagement seiner Mitarbeiter besser nachvollziehen, seinen gesellschaftlichen Beitrag belegen und die Daten bereitstellen, die für Programme wie Fördermittel für ehrenamtliches Engagement und die CSRD-Berichterstattung erforderlich sind.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Die Mitarbeit im Vorstand ist eine Form des kompetenzbasierten ehrenamtlichen Engagements, bei der ein Mitarbeiter dem Vorstand oder einem Ausschuss einer gemeinnützigen Organisation beitritt und dort sein Fachwissen in den Bereichen Unternehmensführung, Strategie oder Finanzaufsicht einbringt.
Dies gehört zu den wertvollsten Beiträgen, die ein Mitarbeiter leisten kann, und durch die Einbindung in ein Freiwilligenprogramm wird sichergestellt, dass diese fachliche Zeit ebenso gewürdigt wird wie praktische Tätigkeiten.
Die Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten ist die Art und Weise, wie ein Unternehmen Mitarbeiter würdigt und ehrt, die ihre Zeit zur Verfügung stellen – von internen Danksagungen und Auszeichnungen bis hin zu Zuschüssen für ehrenamtliche Tätigkeiten, die an die geleisteten Stunden geknüpft sind.
Eine konsequente Anerkennung, gestützt auf genaue Daten zur Beteiligung, erhält die Motivation aufrecht und signalisiert, dass ehrenamtliches Engagement wirklich geschätzt und nicht nur geduldet wird.
Die Freiwilligenbeteiligungsquote ist der Anteil der Mitarbeiter, die sich über einen bestimmten Zeitraum an einem Freiwilligenprogramm beteiligen; sie ist der wichtigste Indikator dafür, wie gut sich die Teilnahme in der Belegschaft verbreitet hat.
In Verbindung mit den erfassten Stunden und der wiederholten Teilnahme lässt sich daraus ableiten, ob ein Programm wächst, wo die Akzeptanz hoch ist und welche Teams oder Standorte mehr Unterstützung benötigen.
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