CSR: Was unter gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen zu verstehen ist und wie Unternehmen diese umsetzen

Definition

Unter „Corporate Social Responsibility“ (CSR) versteht man den umfassenden Ansatz eines Unternehmens, Verantwortung für seine Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen.

Im Optimy mit Optimy umfasst dies die Programme, die ein Unternehmen zur Schaffung von gesellschaftlichem Mehrwert durchführt (Fördermittel, Sponsoring, Spenden, ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter und Investitionen in die Gemeinschaft), sowie in zunehmendem Maße die strukturierte Berichterstattung über deren Auswirkungen im Rahmen von Rahmenwerken wie CSRD und ESRS.

Verwaltung von Finanzhilfen
Veröffentlicht am
29. Juli 2026
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Was ist CSR?

Unter „Corporate Social Responsibility“ (CSR) versteht man die umfassende Praxis eines Unternehmens, Verantwortung für seine Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Es handelt sich dabei eher um ein Oberbegriff als um eine einzelne Maßnahme, der alle Aktivitäten eines Unternehmens umfasst, die über seine wirtschaftlichen Kernverpflichtungen hinausgehen und darauf abzielen, sozialen und ökologischen Mehrwert zu schaffen.

In der Praxis ist CSR der Punkt, an dem die Werte eines Unternehmens auf seine Geschäftstätigkeit treffen. Das Spektrum reicht von der Art und Weise, wie ein Unternehmen seine Belegschaft und seine Lieferkette behandelt, bis hin zu den Programmen, die es zur Unterstützung von Gemeinschaften und guten Zwecken durchführt, und umfasst zunehmend auch die Frage, wie transparent über all dies berichtet wird.

Aus welchen Programmen setzt sich CSR zusammen?

Für die meisten Unternehmen bildet eine Reihe von Programmen mit gesellschaftlicher Wirkung den operativen Kern der CSR: Fördermittel, Sponsoring, Spenden, ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter und Investitionen in die Gemeinschaft. Dies sind die konkreten Maßnahmen, durch die ein Unternehmen seiner umfassenden Verantwortung gerecht wird.

Werden diese Programme isoliert durchgeführt, lassen sie sich nur schwer steuern oder nachweisen. Werden sie hingegen gemeinsam gesteuert – mit gemeinsamen Zielen und einheitlichen Messgrößen –, bilden sie eine schlüssige CSR-Strategie und sind nicht mehr nur eine Ansammlung unzusammenhängender guter Taten. Dies ermöglicht es einem Unternehmen, Prioritäten zu setzen und ein umfassendes Bild zu vermitteln.

Inwiefern unterscheidet sich CSR von der CSRD?

CSR und die CSRD werden oft in einem Atemzug genannt, sind jedoch nicht dasselbe. CSR bezeichnet die Praxis, also die freiwillige Verantwortung eines Unternehmens für seine Auswirkungen. Die CSRD ist ein spezifisches EU-Gesetz, das großen Unternehmen die Berichterstattung über diese Auswirkungen vorschreibt.

Dieser Zusammenhang ist von Bedeutung, da die Regulierung die CSR neu prägt. Was einst ein weitgehend freiwilliges, erzählerisches Unterfangen war, entwickelt sich zu einem disziplinierten Prozess, bei dem Aktivitäten mit gesellschaftlicher Wirkung zunehmend durch strukturierte, überprüfbare Daten untermauert werden müssen, anstatt nur allgemein beschrieben zu werden.

Verwaltung von CSR-Programmen auf einer einzigen Plattform

Da CSR verschiedene Programmarten umfasst, ist die Gewährleistung ihrer Kohärenz sowohl ein datentechnisches als auch ein strategisches Problem. Eine Softwareplattform für das Fördermittelmanagement ermöglicht es einem Unternehmen, seine Fördermittel, Spenden und Freiwilligenprogramme in einem einzigen System zu verwalten, sodass die Ergebnisse in eine einheitliche Wirkungsmessung einfließen und einheitlich ausgewiesen werden können.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was ist CSR?
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Worin besteht der Unterschied zwischen CSR und der CSRD?
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Welche Programme fallen unter den Begriff CSR?
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Warum wird CSR zunehmend mit der Berichterstattung verknüpft?
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Verwandte Begriffe

Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.

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Zuschussmittel

Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.

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Zuschuss zum Kapazitätsaufbau

Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.

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Steuerliche Förderung

Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.

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