Die Wirkungsmessung erweitert die Berichterstattung über reine Output-Kennzahlen (gewährte Fördermittel, ausgegebene Euro) hinaus hin zu Outcome-Kennzahlen (unterstützte Menschen, verbesserte Lebensbedingungen).
Dabei geht es darum, von vornherein zu definieren, wie Erfolg aussieht – häufig anhand einer „Theory of Change“ und einer kleinen Auswahl von KPIs – und während des gesamten Prozesses Daten von den Förderempfängern zu erheben. Eine fundierte Wirkungsmessung wird für die CSR-Berichterstattung im Rahmen von Rahmenwerken wie CSRD und ESRS zunehmend erforderlich.
Die Wirkungsmessung ist der Prozess der Bewertung der Veränderungen, die ein gefördertes Programm bewirkt, wobei der Blick über die Outputs (das, was erbracht wurde) hinaus auf die Outcomes (das, was sich für die Menschen tatsächlich verändert hat) gerichtet wird. Sie stützt sich darauf, den Erfolg im Vorfeld zu definieren und während der gesamten Förderdauer Belege zu sammeln.
Messen ist der Prozess der Erfassung und Auswertung von Belegen für Veränderungen. Berichterstattung ist die Darstellung dieser Ergebnisse gegenüber einem Publikum. Zunächst wird gemessen, dann wird berichtet; eine fundierte Berichterstattung ist nur auf der Grundlage konsequenter Messungen möglich.
Indem vor Beginn der Förderung definiert wird, wie Erfolg aussieht – in der Regel anhand einer „Theory of Change“ und einer gezielten Auswahl von KPIs –, und anschließend während der gesamten Förderdauer Daten von den Förderempfängern erhoben werden, anstatt nur am Ende. Dadurch werden die Ergebnisse messbar und nicht nur anekdotisch.
Ja, in zunehmendem Maße. Rahmenwerke wie die CSRD verpflichten Unternehmen dazu, überprüfbare Daten zu sozialen Auswirkungen offenzulegen, sodass eine fundierte Messung für Unternehmensförderer und Stiftungen nicht mehr nur eine bewährte Praxis, sondern eine Anforderung zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften darstellt.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.
Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.
Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.
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