Eine Theorie des Wandels verdeutlicht die logische Kette von den Inputs und Maßnahmen über die Outputs bis hin zu den Ergebnissen und der letztendlichen Wirkung.
Dadurch werden die Annahmen eines Programms explizit gemacht und festgelegt, was in jedem Schritt gemessen werden soll. Förderer nutzen diesen Ansatz, um die Förderempfänger auf gemeinsame Ziele auszurichten und zu entscheiden, welche Indikatoren tatsächlich die Wirkung belegen, anstatt einfach das zu messen, was sich am einfachsten beziffern lässt.
Eine „Theory of Change“ ist die Darstellung eines Geldgebers, wie die von ihm gewährten Fördermittel zu den Ergebnissen führen, die ihm wichtig sind. Sie zeigt den Kausalzusammenhang auf, der von den Inputs über die Aktivitäten und Outputs bis hin zu den Ergebnissen und schließlich zur Wirkung reicht.
Eine Theorie des Wandels ist die Begründung: eine Kausalhypothese darüber, warum eine Maßnahme wirken sollte, einschließlich der ihr zugrunde liegenden Annahmen. Ein Logframe ist die Matrix, die diese Begründung in eine strukturierte Tabelle mit Indikatoren und Überprüfungsmöglichkeiten umsetzt.
Darin wird erläutert, warum ein Geldgeber davon ausgeht, dass seine Fördermittel Veränderungen bewirken werden, es werden die Zwischenergebnisse auf diesem Weg benannt und die Annahmen, die zutreffen müssen, werden ausdrücklich dargelegt. Dadurch wird die Förderung von einer hoffnungsvollen Wette zu einer überprüfbaren Strategie.
Ja. Viele Förderer erwarten von den Förderempfängern, dass sie über eine „Theory of Change“ verfügen oder auf Anfrage eine solche erstellen und diese zur Gestaltung der Berichterstattung nutzen, um Belege für das Modell zu sammeln, anstatt isolierte Aktivitätskennzahlen zu erfassen.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.
Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.
Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.
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