Durch die Berichterstattung der Fördermittelempfänger erfahren die Geldgeber, was mit ihren Mitteln erreicht wurde. Anstelle von E-Mails mit Freitext und ad-hoc erstellten PDF-Dateien liefern strukturierte Berichtsformulare, die termingerecht übermittelt werden, vergleichbare Daten zu Aktivitäten, Leistungen und Ergebnissen.
Dies ist die Grundlage für die Wirkungsmessung. Ohne eine einheitliche Berichterstattung seitens der Förderempfänger kann ein Geldgeber zwar aufzeigen, was er ausgegeben hat, jedoch nicht, was sich dadurch verändert hat.
Anhand der Berichterstattung der Fördermittelempfänger erfahren die Förderer, was mit ihren Mitteln erreicht wurde. Nach Auszahlung der Mittel erstatten die Fördermittelempfänger Bericht über ihre Aktivitäten, Ausgaben und Ergebnisse und liefern dem Förderer damit die Daten, die er benötigt, um zu beurteilen, ob ein Förderzuschuss seinen Zweck erfüllt hat.
E-Mails mit Freitext und Ad-hoc-PDFs liegen in unterschiedlichen Formaten vor und lassen sich nicht portfolioübergreifend vergleichen. Strukturierte Formulare, die nach einem festen Zeitplan übermittelt werden, liefern vergleichbare Daten zu Aktivitäten, Leistungen und Ergebnissen, sodass die Ergebnisse programmübergreifend zusammengefasst werden können.
Die Berichterstattung der Fördermittelempfänger bildet die Grundlage für die Wirkungsmessung. Die Qualität der Wirkungsdaten eines Förderers hängt davon ab, wie strukturiert und einheitlich die Berichterstattung ist, da Ergebnisse, die nicht in vergleichbarer Form erfasst wurden, später nicht gemessen werden können.
Im Rahmen von Rahmenwerken wie der CSRD benötigen Förderer zunehmend nachprüfbare und überprüfbare Daten zu den sozialen Ergebnissen ihrer Programme. Diese Nachweise müssen von den Förderempfängern in einer strukturierten Form vorgelegt werden, die sich aggregieren lässt und einer Prüfung standhält.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.
Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.
Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.
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