Die Erfassung der ehrenamtlichen Arbeitsstunden dient dazu, festzuhalten, wie viel Zeit die Mitarbeiter aufwenden, für welche Zwecke und im Rahmen welcher Aktivitäten; sie bildet den Kern des Datensatzes, auf dem jedes Freiwilligenprogramm basiert.
Zuverlässige Zeitangaben bilden die Grundlage für die Anerkennung, die Gewährung von Fördermitteln für ehrenamtliche Tätigkeiten und die Wirkungsberichterstattung; ohne diese Angaben kann ein Unternehmen sein Programm zwar beschreiben, es jedoch weder messen noch nachweisen.
Die Erfassung von Freiwilligenstunden umfasst die Dokumentation der Zeit, die Mitarbeiter für ehrenamtliche Tätigkeiten aufwenden, sowie der Angaben dazu, wer sich engagiert hat, für welchen Zweck und wie lange. Sie bildet die grundlegende Datenebene, auf der sowohl Fördermittel für ehrenamtliches Engagement als auch Kennzahlen zum Engagement und die Wirkungsberichterstattung basieren.
Die Zeiterfassung umfasst die Rohdaten, also die tatsächlich erfassten Stunden. Die Freiwilligenbeteiligungsquote ist eine daraus abgeleitete Kennzahl, beispielsweise der Anteil der Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagiert haben. Das eine ist die zugrunde liegende Aufzeichnung, das andere eine aus dieser Aufzeichnung berechnete Kennzahl.
Denn davon hängt so viel ab: Fördermittel für ehrenamtliche Tätigkeiten werden auf der Grundlage der geleisteten Stunden berechnet, die Engagementquoten werden daraus abgeleitet, und für die Sozialberichterstattung nach CSRD-Standard werden nachprüfbare Zahlen benötigt. Ungenaue Zeitangaben untergraben alles, was darauf aufbaut; daher ist eine zuverlässige Erfassung unerlässlich.
Manuelle, nachträgliche Erfassung, Tabellenkalkulationen, E-Mails, das Gedächtnis – all dies ist unvollständig und fehleranfällig. Freiwillig geleistete Stunden geraten leicht in Vergessenheit oder werden falsch erfasst; ohne eine einfache und zeitnahe Möglichkeit, diese zu erfassen, unterschätzt ein Unternehmen daher systematisch den Umfang seines eigenen ehrenamtlichen Engagements.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Die Mitarbeit im Vorstand ist eine Form des kompetenzbasierten ehrenamtlichen Engagements, bei der ein Mitarbeiter dem Vorstand oder einem Ausschuss einer gemeinnützigen Organisation beitritt und dort sein Fachwissen in den Bereichen Unternehmensführung, Strategie oder Finanzaufsicht einbringt.
Dies gehört zu den wertvollsten Beiträgen, die ein Mitarbeiter leisten kann, und durch die Einbindung in ein Freiwilligenprogramm wird sichergestellt, dass diese fachliche Zeit ebenso gewürdigt wird wie praktische Tätigkeiten.
Die Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten ist die Art und Weise, wie ein Unternehmen Mitarbeiter würdigt und ehrt, die ihre Zeit zur Verfügung stellen – von internen Danksagungen und Auszeichnungen bis hin zu Zuschüssen für ehrenamtliche Tätigkeiten, die an die geleisteten Stunden geknüpft sind.
Eine konsequente Anerkennung, gestützt auf genaue Daten zur Beteiligung, erhält die Motivation aufrecht und signalisiert, dass ehrenamtliches Engagement wirklich geschätzt und nicht nur geduldet wird.
Die Freiwilligenbeteiligungsquote ist der Anteil der Mitarbeiter, die sich über einen bestimmten Zeitraum an einem Freiwilligenprogramm beteiligen; sie ist der wichtigste Indikator dafür, wie gut sich die Teilnahme in der Belegschaft verbreitet hat.
In Verbindung mit den erfassten Stunden und der wiederholten Teilnahme lässt sich daraus ableiten, ob ein Programm wächst, wo die Akzeptanz hoch ist und welche Teams oder Standorte mehr Unterstützung benötigen.
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