Forschungsergebnisse: die konkreten Ergebnisse, die durch eine Förderung erzielt werden

Definition

Forschungsergebnisse sind die greifbaren Ergebnisse, die ein gefördertes Projekt hervorbringt, wie beispielsweise Veröffentlichungen, Datensätze, Patente oder Werkzeuge, und stellen einen wesentlichen Maßstab für den Nutzen einer Förderung dar.

Durch die Erfassung der Ergebnisse für jeden einzelnen Förderzuschuss kann ein Geldgeber das Wissen und den Mehrwert aufzeigen, die durch seine Förderung generiert wurden – und geht damit weit über die bloße Nachverfolgung der Mittelverwendung hinaus.

Forschungsstipendien
Veröffentlicht am
29. Juli 2026
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Was sind Forschungsergebnisse?

Forschungsergebnisse sind die greifbaren Produkte, die im Rahmen eines geförderten Projekts entstehen. Dazu zählen begutachtete Veröffentlichungen, Datensätze, Software, Patente, Prototypen und Konferenzvorträge – also die konkreten Ergebnisse, auf die ein Förderer verweisen kann und die direkt aus einer Förderung hervorgegangen sind.

Ergebnisse sind naturgemäß zählbar und zuordenbar. Eine wissenschaftliche Arbeit, ein Datensatz oder ein Patent ist ein konkretes Ergebnis, das aufgrund der Durchführung des Projekts entstanden ist; damit stellen Ergebnisse für einen Geldgeber den unmittelbarsten Nachweis dar, dass sein Geld zu einem greifbaren Ergebnis geführt hat.

Inwiefern unterscheiden sich Ergebnisse von Wirkungen?

Dies ist der zentrale Unterschied bei der Berichterstattung über Forschungsergebnisse. „Outputs“ sind das, was ein Projekt hervorbringt; „Outcomes“ und „Impact“ sind die Veränderungen, die diese Outputs im weiteren Verlauf bewirken. Eine veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit ist ein Output; die neue Behandlungsmethode, die politische Veränderung oder die weitere Entdeckung, die dadurch letztendlich ermöglicht wird, ist der Impact.

Der Unterschied liegt in der Unmittelbarkeit und im zeitlichen Rahmen. Ergebnisse sind kurzfristig und messbar; sie liegen vor, sobald das Projekt endet. Die Wirkung ist umfassender, verläuft langsamer und lässt sich schwerer zuordnen; sie entfaltet sich oft über Jahre hinweg und wird von vielen Faktoren geprägt, die über die einzelne Förderung hinausgehen. Werden beide Begriffe miteinander verwechselt, wird der Beitrag, den eine Förderung geleistet hat, überbewertet.

Warum legen Förderer den Schwerpunkt auf Ergebnisse?

Förderer legen Wert auf Ergebnisse, da diese nachprüfbar und zuordenbar sind – was bei Wirkungen oft nicht der Fall ist. Es lässt sich leicht nachweisen, dass eine Förderung zehn wissenschaftliche Artikel und einen Datensatz hervorgebracht hat; weitaus schwieriger und zeitaufwändiger ist es hingegen, zu belegen, dass die Förderung die klinische Praxis verändert hat.

Damit bilden die Ergebnisse das praktische Rückgrat der Forschungsberichterstattung. Sie liefern einem Förderer einen konkreten, kurzfristigen Überblick darüber, was mit den bereitgestellten Mitteln erreicht wurde, während die Wirkungsanalyse – obwohl sie letztlich aussagekräftiger ist – ein längerfristiges und mit größerer Unsicherheit behaftetes Unterfangen bleibt.

Erfassung von Forschungsergebnissen auf einer Plattform

Eine Plattform zur Verwaltung von Forschungszuschüssen erfasst die Ergebnisse zu jedem einzelnen Zuschuss, sobald diese vorliegen, sodass sich Veröffentlichungen, Datensätze und Patente über die gesamte Projektlaufzeit hinweg zu einer nachprüfbaren Dokumentation zusammenfügen. Dies dient als Grundlage für die Berichterstattung der Zuschussempfänger und ermöglicht es dem Förderer nachzuvollziehen, welche Zuschüsse zu welchen Ergebnissen geführt haben.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was sind Forschungsergebnisse?
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Was ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Wirkung?
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Warum legen Förderer den Schwerpunkt auf Forschungsergebnisse?
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Wie erfassen Förderer Forschungsergebnisse?
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Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.

Forschungsstipendien

Genehmigung durch die Ethikkommission

Eine ethische Genehmigung ist eine formelle Bestätigung – in der Regel durch eine Ethikkommission oder ein Institutional Review Board –, dass ein Forschungsprojekt den anerkannten Standards hinsichtlich der Behandlung der Teilnehmenden, des Umgangs mit Daten und des Wohlergehens entspricht.

Förderer verlangen häufig den Nachweis einer ethischen Genehmigung, bevor sie Mittel freigeben; dies stellt somit einen Kontrollpunkt dar, den die Fördermittelverwaltung erfassen und überprüfen muss.

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Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen

Eine Ausschreibung ist eine öffentliche Aufforderung eines Förderers zur Einreichung von Anträgen für eine bestimmte Fördermöglichkeit, in der das Thema, die Teilnahmebedingungen, das Budget und die Einreichungsfrist angegeben sind.

Eine gut strukturierte Ausschreibung mit klaren Kriterien und einem Online-Einreichungsverfahren zieht relevante Bewerbungen an und sorgt für eine faire und effiziente anschließende Prüfung.

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Indirekte Kosten

Indirekte Kosten, auch Gemeinkosten genannt, sind Ausgaben, die der Forschung dienen, ohne an ein einzelnes Projekt gebunden zu sein, wie beispielsweise Kosten für Einrichtungen, Verwaltung und Versorgungsleistungen; sie werden in der Regel als Prozentsatz der direkten Kosten finanziert.

Die Art und Weise, wie ein Förderer mit indirekten Kosten umgeht, hat wesentlichen Einfluss auf den tatsächlichen Wert einer Förderung; daher müssen der Satz und die Regeln in den Bedingungen des Programms klar festgelegt werden.

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