Ethische Genehmigung: Wie Förderer sicherstellen, dass Forschungsvorhaben ethischen Standards entsprechen

Definition

Eine ethische Genehmigung ist eine formelle Bestätigung – in der Regel durch eine Ethikkommission oder ein Institutional Review Board –, dass ein Forschungsprojekt den anerkannten Standards hinsichtlich der Behandlung der Teilnehmenden, des Umgangs mit Daten und des Wohlergehens entspricht.

Förderer verlangen häufig den Nachweis einer ethischen Genehmigung, bevor sie Mittel freigeben; dies stellt somit einen Kontrollpunkt dar, den die Fördermittelverwaltung erfassen und überprüfen muss.

Forschungsstipendien
Veröffentlicht am
29. Juli 2026
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Was ist eine ethische Genehmigung?

Eine ethische Genehmigung ist eine formelle Bestätigung – in der Regel durch eine Ethikkommission oder ein Institutional Review Board (IRB) –, dass ein Forschungsprojekt den anerkannten Standards hinsichtlich der Behandlung der Teilnehmenden, des Umgangs mit Daten und des Wohlergehens entspricht. Sie bescheinigt, dass die Forschung vor ihrem Beginn verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.

Sie gilt überall dort, wo Forschung Menschen, deren Daten oder deren Wohlbefinden betrifft – von klinischen Studien bis hin zu sozialwissenschaftlichen Untersuchungen. Die Genehmigung wird von einer vom Forscher unabhängigen Stelle erteilt, was ihr Glaubwürdigkeit als Schutzmaßnahme und nicht als Selbstbewertung verleiht.

Inwiefern unterscheidet sich die ethische Genehmigung von der Begutachtung durch Fachkollegen?

Die beiden Begutachtungsverfahren befassen sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und werden leicht miteinander verwechselt. Bei der Fachbegutachtung werden der wissenschaftliche Wert und die Durchführbarkeit eines Forschungsvorhabens bewertet: Handelt es sich um gute, förderungswürdige Forschung? Bei der ethischen Begutachtung wird geprüft, ob diese Forschung verantwortungsvoll durchgeführt werden kann: Ist sie für die Teilnehmenden sicher und akzeptabel?

Diese Unterscheidung ist von Bedeutung, da es sich um zwei voneinander unabhängige Aspekte handelt. Ein Forschungsvorhaben kann wissenschaftlich hervorragend sein und dennoch keine ethische Genehmigung erhalten, oder es kann ethisch unbedenklich, aber wissenschaftlich schwach sein. Ein Förderer benötigt die Genehmigung für beide Aspekte, und keiner ersetzt den anderen.

Warum verlangen Förderer eine ethische Genehmigung?

Förderer verlangen den Nachweis einer ethischen Genehmigung, um die Teilnehmer, die Integrität der Forschung und ihren eigenen Ruf zu schützen. Die Förderung von Projekten, bei denen sich später herausstellt, dass sie den Teilnehmern Schaden zugefügt oder gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen haben, stellt ein ernstes Risiko dar, dem sich ein Förderer aktiv vorbeugt.

Aus diesem Grund dient die ethische Genehmigung in der Regel als Freigabevoraussetzung: Ein Förderer vergewissert sich vor der Auszahlung der Mittel, dass diese vorliegt. Damit handelt es sich um einen Kontrollpunkt, der im Förderverfahren erfasst und überprüft werden muss – und nicht um eine Formalität, die man einfach auf Vertrauen hin akzeptiert.

Überprüfung der ethischen Genehmigung in einer Plattform

Eine Plattform zur Verwaltung von Forschungszuschüssen behandelt die ethische Genehmigung als zwingende Voraussetzung im Arbeitsablauf: Das Genehmigungsdokument wird dem Zuschuss zugeordnet, vor der Auszahlung der Mittel überprüft und im Prüfpfad gespeichert, sodass für Arbeiten, für die die erforderliche Genehmigung fehlt, keine Mittel freigegeben werden.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was ist eine ethische Genehmigung?
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Inwiefern unterscheidet sich die ethische Genehmigung von der Begutachtung durch Fachkollegen?
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Warum verlangen Förderer eine ethische Genehmigung?
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Wie überprüfen Förderer die ethische Genehmigung?
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