Logframe: Die Matrix, die Förderer zur Planung und Überwachung eines Förderprojekts verwenden

Definition

Ein logischer Rahmen, auch „Logframe“ genannt, ist eine Matrix, in der die Ziele, Ergebnisse, Leistungen und Maßnahmen eines Projekts sowie die jeweiligen Indikatoren und Überprüfungsmethoden und die wichtigsten Annahmen dargelegt werden.

Viele Förderer verlangen von den Förderempfängern die Vorlage eines solchen Plans. Er dient sowohl als Planungsinstrument als auch als Grundlage für die Überwachung, da jeder Indikator während der Förderlaufzeit als Maßstab für die Berichterstattung des Förderempfängers herangezogen wird.

Verwaltung von Finanzhilfen
Veröffentlicht am
29. Juli 2026
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Was ist ein Logframe?

Ein logischer Rahmen, auch „Logframe“ genannt, ist eine Matrix, in der die Ziele, Ergebnisse, Leistungen und Maßnahmen eines Projekts in einer einzigen strukturierten Tabelle dargestellt werden. Für jede Ebene werden die Indikatoren aufgeführt, anhand derer der Fortschritt gemessen wird, sowie die Methoden zu deren Überprüfung und die wesentlichen Annahmen, auf denen der Plan basiert.

Während eine „Theory of Change“ die zugrunde liegende Logik eines Projekts erläutert, wird diese durch den Logframe konkret umgesetzt. Dabei wird dieselbe Kausallogik in einen konkreten, messbaren Plan umgesetzt, an dem sich sowohl der Geldgeber als auch der Fördermittelempfänger orientieren können.

Inwiefern unterscheidet sich ein Logframe von einer Theorie des Wandels?

Beide ergänzen sich, sind jedoch nicht austauschbar. Eine Veränderungstheorie ist die Erzählung: eine – oft schematisch dargestellte – kausale Argumentation darüber, warum eine Maßnahme zu der beabsichtigten Veränderung führen sollte, einschließlich der ihr zugrunde liegenden Annahmen.

Ein Logframe ist die Tabelle, die diese Darstellung in die Praxis umsetzt. Er stellt die Logik in Zeilen und Spalten dar und ordnet jeder Ebene messbare Indikatoren sowie Überprüfungsquellen zu, sodass die Argumentation nicht nur beschrieben, sondern auch tatsächlich überwacht werden kann.

Was beinhaltet ein Logframe?

Ein Standard-Logframe enthält für jede Ebene des Projekts – Ziel, Ergebnisse, Outputs und Aktivitäten – eine Zeile sowie jeweils eine Reihe von Spalten. Diese Spalten umfassen in der Regel eine zusammenfassende Beschreibung, objektiv überprüfbare Indikatoren, die Überprüfungsmethoden für jeden Indikator sowie die Annahmen oder Risiken auf dieser Ebene.

Der Vorteil dieser Struktur besteht darin, dass sie eine konkrete Ausgestaltung erzwingt. Jedes angestrebte Ergebnis muss mit der Art und Weise verknüpft werden, wie es gemessen wird, und mit der Angabe, woher die Belege stammen sollen. Dadurch werden vage Ziele aufgedeckt, die nicht erst nach Beginn der Förderung, sondern bereits vor deren Beginn tatsächlich überprüft werden können.

Einsatz von Logframes in einer Förderplattform

Da jeder Indikator des Logframe-Modells ein Kriterium ist, anhand dessen ein Fördermittelempfänger Bericht erstattet, kann eine Softwareplattform für das Fördermittelmanagement die Matrix in strukturierte Berichtsfelder für die Fördermittelempfänger umwandeln. Jeder Indikator wird zu einem KPI, der über die gesamte Laufzeit der Förderung hinweg verfolgt wird, wodurch die Überwachung direkt mit dem Plan verknüpft wird.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was ist ein Logframe?
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Worin besteht der Unterschied zwischen einem Logframe und einer Theorie des Wandels?
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Welche Spalten enthält ein Logframe?
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Verlangen die Geldgeber einen Logframe?
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