Vertrauensbasierte Philanthropie ist ein Ansatz, der darauf abzielt, das Machtverhältnis zwischen Geldgebern und Förderempfängern neu auszubalancieren – durch mehrjährige, zweckgebundene Fördermittel, geringere Auflagen hinsichtlich Berichterstattung und Antragstellung sowie eine Beziehung, die auf Vertrauen statt auf Kontrolle beruht.
Vertrauensbasierte Philanthropie ist ein Ansatz, der durch mehrjährige, zweckgebundene Fördermittel, geringeren Aufwand bei der Antragstellung und Berichterstattung sowie eine Beziehung, die auf Vertrauen statt auf Kontrolle beruht, ein neues Machtgleichgewicht zugunsten der Förderempfänger herstellt.
Eine weniger formelle, eher dialogorientierte Berichterstattung; eine gestraffte Sorgfaltsprüfung; sowie eine freizügigere, mehrjährige Förderung – all dies zielt darauf ab, den Verwaltungsaufwand für die Förderempfänger zu verringern, damit diese sich auf ihre Arbeit konzentrieren können.
Vertrauensbasierte Philanthropie verändert die Art und Weise, wie ein Geldgeber mit Förderempfängern umgeht, nachdem er sich für eine Förderung entschieden hat. Partizipative Förderpraxis verändert die Frage, wer die Förderentscheidung trifft, indem sie diese gemeinsam mit den betroffenen Gemeinschaften trifft. Die eine reformiert die Beziehung, die andere die Entscheidung.
Als Reaktion auf ein traditionelles Ungleichgewicht, bei dem die Geldgeber den größten Einfluss hatten und die Förderempfänger großen Aufwand betreiben mussten, um sich zu beweisen. Dabei wird davon ausgegangen, dass Organisationen, die einem Problem am nächsten stehen, am besten in der Lage sind, es zu lösen.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.
Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.
Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.
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