Matching Funds: Gelder, die aufgebracht werden, um eine Förderung freizuschalten

Definition

Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.

Verwaltung von Finanzhilfen
Veröffentlicht am
10. August 2026
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Was sind Zuschussmittel?

Bei „Matching Funds“ handelt es sich um Mittel, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel des Geldgebers freizuschalten. Diese Anforderung wird häufig als Verhältnis, beispielsweise 1:1, ausgedrückt, was bedeutet, dass der Empfänger für jeden vom Geldgeber bereitgestellten Dollar einen Dollar aus anderen Quellen beschaffen muss.

Förderer nutzen Matching-Anforderungen, um die Wirkung ihrer Zuwendung zu maximieren und zu prüfen, ob ein Projekt auf breitere Unterstützung stößt. Wenn auch andere bereit sind, das Projekt zu finanzieren, ist dies ein Beleg dafür, dass das Anliegen über einen einzelnen Geldgeber hinaus Anklang findet.

Inwiefern unterscheidet sich dies von der Kostenbeteiligung?

Kostenbeteiligung ist der übergeordnete Begriff für jeden Teil der Projektkosten, den der Empfänger anstelle des Geldgebers übernimmt, sei es in Form von Geld- oder Sachleistungen. Eigenmittel sind eine spezielle Form der Kostenbeteiligung, die in der Regel an ein festgelegtes Verhältnis gebunden ist und als Voraussetzung für die Freigabe der Fördermittel verlangt wird.

Einfach ausgedrückt sind alle Kofinanzierungsmittel eine Art Kostenbeteiligung, aber nicht jede Kostenbeteiligung stellt eine formelle Kofinanzierung dar. Die Begriffe werden oft synonym verwendet, doch der Unterschied besteht darin, dass es sich bei einer Kofinanzierung in der Regel um eine festgelegte, auf einem bestimmten Verhältnis basierende Anforderung handelt.

Inwiefern unterscheiden sich „Matching Funds“ von einer „Matching Gift“?

Trotz des gemeinsamen Begriffs bewegen sie sich in unterschiedlichen Bereichen. Bei „Matching Funds“ handelt es sich um Beiträge, die ein Empfänger selbst aufbringt, um eine Förderung freizuschalten. Ein „Matching Gift“ ist in der Regel eine Zuwendung eines Unternehmens, mit der die persönliche Spende eines einzelnen Mitarbeiters für einen bestimmten Zweck verdoppelt wird.

Der eine Begriff bezieht sich auf eine an eine Förderung geknüpfte Auflage; der andere betrifft Spenden von Unternehmensmitarbeitern. Durch die klare Unterscheidung zwischen diesen beiden Begriffen lässt sich eine häufige Verwechslung zwischen den Mechanismen institutioneller Förderungen und Spendenprogrammen am Arbeitsplatz vermeiden.

In welchem Zusammenhang stehen die Zuschüsse aus dem „Matching Funds“-Programm mit einem Zuschuss im Rahmen des „ Problemstellung “-Programms?

Es handelt sich um zwei Hälften desselben Mechanismus. Ein Zuschuss im Rahmen des „Problemstellung “-Programms ist eine an Bedingungen geknüpfte Zusage des Geldgebers, wobei die Mittel erst freigegeben werden, sobald eine bestimmte Zielvorgabe erreicht ist. Die Eigenmittel sind die Mittel, die der Empfänger aufbringt, um diese Bedingung zu erfüllen.

Der Zuschuss „ Problemstellung “ ist also die Regel; die Eigenmittel sind die Reaktion darauf. Mithilfe einer Plattform zur Zuschussverwaltung kann ein Geldgeber die gemäß der Auflage aufgebrachten Eigenmittel nachverfolgen, bevor er die Zahlung freigibt.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was sind Zuschussmittel?
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Was ist der Unterschied zwischen Zuschüssen und Kostenbeteiligung?
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Inwiefern unterscheiden sich „Matching Funds“ von einer „Matching Gift“?
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In welchem Zusammenhang stehen die Zuschüsse aus dem „Matching Funds“-Programm mit einem Zuschuss im Rahmen des „ Problemstellung “-Programms?
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