Bewertung von Anträgen: Wie Förderer Anträge anhand eines gemeinsamen Bewertungsrasters bewerten

Definition

Die Antragsbewertung ist die strukturierte Beurteilung von Anträgen anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs, wobei die einzelnen Kriterien häufig nach ihrer Bedeutung gewichtet werden.

Ein einheitliches Bewertungsraster bedeutet, dass alle Gutachter nach denselben Maßstäben beurteilen, die Bewertungen verglichen und zusammengefasst werden können und die Begründung für eine Entscheidung festgehalten wird. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, indem sie Anträge vorab zusammenfasst oder Bewertungen anhand der Kriterien vorschlägt; die Entscheidung über die Förderung liegt jedoch weiterhin beim Begutachtungsteam.

Verwaltung von Finanzhilfen
Veröffentlicht am
29. Juli 2026
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Was versteht man unter „Application Scoring“?

Die Bewerbungsbewertung ist die strukturierte Beurteilung von Bewerbungen anhand gemeinsamer Kriterien, die in der Regel nach ihrer Bedeutung gewichtet werden. Anstatt sich einen Gesamteindruck von jeder Bewerbung zu verschaffen, bewerten die Prüfer festgelegte Aspekte, sodass jede Bewerbung nach denselben Maßstäben beurteilt wird.

Die Bewertung erfolgt nach der Prüfung der Teilnahmeberechtigung: Die Teilnahmeberechtigung entscheidet darüber, ob ein Antrag überhaupt berücksichtigt werden kann, während die Bewertung misst, wie stark die teilnahmeberechtigten Anträge im Vergleich zueinander sind. Es handelt sich hierbei um zwei unterschiedliche Schritte, nicht um ein und denselben Filter.

Warum sollte man ein gemeinsames Bewertungsraster verwenden?

Ein gemeinsames Bewertungsraster – oder eine Rubrik – sorgt dafür, dass Entscheidungen vergleichbar und begründbar sind. Wenn alle Gutachter dieselben Kriterien auf derselben Skala bewerten, lassen sich die Bewertungen über alle Gutachter hinweg zusammenfassen, Meinungsunterschiede werden sichtbar, und die Begründung für eine Entscheidung wird festgehalten, anstatt sich allein auf das Gedächtnis zu verlassen.

Die Gewichtung ist ebenso wichtig wie die Kriterien selbst. Indem den Dimensionen, die mit den Prioritäten eines Programms übereinstimmen, ein höheres Gewicht zugewiesen wird und sekundären Faktoren ein geringeres, bleiben die Bewertungen an den tatsächlichen Anliegen des Geldgebers orientiert und nicht an den persönlichen Präferenzen einzelner Gutachter.

Welche Rolle kann künstliche Intelligenz bei der Spielwertungsermittlung spielen?

Künstliche Intelligenz kann die Bewertung unterstützen, ohne die Entscheidung zu ersetzen. Sie kann lange Anträge vorab zusammenfassen, auf fehlende Informationen hinweisen oder eine vorläufige Bewertung anhand der veröffentlichten Kriterien vorschlagen, wodurch die Prüfer bei den routinemäßigen Teilen der Aufgabe Zeit sparen.

Die Entscheidung liegt jedoch weiterhin beim Begutachtungsteam. Ein verantwortungsvoller Prozess betrachtet die Ergebnisse der KI als Grundlage für die menschliche Bewertung und nicht als Ersatz dafür, da eine Förderentscheidung von rechenschaftspflichtigen Personen getroffen werden muss und nicht an ein Modell delegiert werden darf.

Bewertung von Anträgen auf einer Förderplattform

Eine Softwareplattform für das Fördermittelmanagement stellt jedem Gutachter denselben gewichteten Bewertungsbogen zur Verfügung, erfasst die Bewertungen an einem zentralen Ort und zeigt auf, an welchen Stellen die Bewertungen voneinander abweichen, um diese zur Diskussion zu stellen. Sie verknüpft die Bewertungen mit den zu beurteilenden Daten aus den Antragsformularen und leitet die Ergebnisse an ein Gutachtergremium weiter, um eine einheitliche abschließende Empfehlung zu erzielen.

Zusammenfassung
Häufig gestellte Fragen

FAQ

Was versteht man unter „Application Scoring“?
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Was ist der Unterschied zwischen der Bewertung von Anträgen und den Zulassungskriterien?
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Warum sollte man ein gewichtetes Bewertungsraster verwenden?
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Kann künstliche Intelligenz Förderanträge bewerten?
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