Die Antragsbewertung ist die strukturierte Beurteilung von Anträgen anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs, wobei die einzelnen Kriterien häufig nach ihrer Bedeutung gewichtet werden.
Ein einheitliches Bewertungsraster bedeutet, dass alle Gutachter nach denselben Maßstäben beurteilen, die Bewertungen verglichen und zusammengefasst werden können und die Begründung für eine Entscheidung festgehalten wird. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, indem sie Anträge vorab zusammenfasst oder Bewertungen anhand der Kriterien vorschlägt; die Entscheidung über die Förderung liegt jedoch weiterhin beim Begutachtungsteam.
Die Bewerbungsbewertung ist die strukturierte Beurteilung von Bewerbungen anhand gemeinsamer, in der Regel gewichteter Kriterien. Die Prüfer bewerten festgelegte Aspekte, anstatt einen Gesamteindruck zu gewinnen, sodass jede Bewerbung nach denselben Maßstäben beurteilt wird.
Anhand der Zulassungskriterien wird entschieden, ob ein Antrag überhaupt berücksichtigt werden kann, wodurch Anträge, die nicht in den Geltungsbereich fallen, bereits vor der Prüfung aussortiert werden. Im Rahmen der Bewertung wird anschließend ermittelt, wie stark die zulässigen Anträge im Vergleich zueinander sind. Es handelt sich dabei um zwei getrennte Schritte.
Ein gemeinsames, gewichtetes Bewertungsraster sorgt dafür, dass Entscheidungen vergleichbar und begründbar sind: Jeder Gutachter bewertet dieselben Kriterien auf derselben Skala, die Bewertungen lassen sich zusammenfassen, und durch die Gewichtung wird das Ergebnis an den Prioritäten des Programms ausgerichtet und nicht an den individuellen Präferenzen der Gutachter.
KI kann dabei helfen, Anträge zusammenzufassen, auf fehlende Informationen hinzuweisen oder vorläufige Bewertungen anhand der Kriterien vorzuschlagen, was den Prüfern Zeit spart. Die Entscheidung über die Förderung selbst sollte weiterhin beim verantwortlichen Prüfungsteam liegen, nicht beim Modell.
Unter den neuesten Begriffen, die wir hinzugefügt haben, tauchen die Begriffe „Teams, die Fördermittel verwalten“, „Sponsoring“ und „CSR“ am häufigsten auf.
Eigenmittel sind Gelder, die ein Fördermittelempfänger aus anderen Quellen aufbringen muss, um die Fördermittel eines Geldgebers freizuschalten, häufig im festgelegten Verhältnis, beispielsweise 1:1. Sie zeugen von breiterer Unterstützung und sorgen dafür, dass die Mittel des Geldgebers weiter reichen.
Ein Zuschuss zum Kapazitätsaufbau ist eine Förderung, die darauf abzielt, die Organisation selbst, ihre Kompetenzen, Systeme, Leitungsstrukturen oder Strategie zu stärken, anstatt die Kosten für ein bestimmtes Programm zu decken. Damit wird in die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Organisation investiert.
Bei der steuerlichen Trägerschaft handelt es sich um eine Vereinbarung, bei der eine etablierte, steuerbefreite Organisation im Auftrag eines Projekts, das selbst keinen steuerbefreiten Status besitzt, Mittel entgegennimmt und verwaltet, wodurch dieses Projekt Zugang zu Fördermitteln und steuerlich absetzbaren Spenden erhält.
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